Die Top 5 Punkte: Worauf Sie bei der Investition in ein RMS unbedingt achten sollten

Die Wahl einer neuen Revenue Management Lösung (RMS) war früher oft ein komplexer Prozess. Das RMS ist schließlich die Basis einer erfolgreichen Revenue Management Strategie, mit der Sie den Umsatz und die Profitabilität Ihres Betriebes optimieren. 

Aber mit der Entwicklung schlankerer Revenue Management Lösungen haben Sie nun eine größere Auswahl an intuitiven, leicht zu bedienenden Systemen, die noch dazu schnell und einfach zu implementieren sind. Dank dieses Trends ist es heute viel leichter ein neues RMS zu wählen. 

Gerade in der aktuellen Vertriebslandschaft kann ein solides RMS den Unterschied zwischen verpassten und realisierten Umsatzchancen ausmachen. Für Ihr Hotel wollen wir natürlich Letzteres erreichen. 

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Revenue Management Lösung finden, die Ihnen genau dabei hilft. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche Kriterien Ihr neues RMS erfüllen muss. Damit begeben Sie sich auf den schnellsten Weg, Ihre Umsätze zu optimieren, Ihren Gewinn zu steigern, Zeit zu sparen und Ihre Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Integrationen

Integrationsmöglichkeiten gehören bei der Wahl neuer Hoteltechnologie zu den wichtigsten Faktoren. Die Fähigkeit eines Programms, Daten mit anderen Systemen auszutauschen, entscheidet, wie gut es sich in Ihren Tech Stack einbauen lässt. Bei einem RMS ist eine stabile Integration mit Ihrem PMS unerlässlich. Eine Zwei-Wege-Integration ist am besten, da sie sicherstellt, dass die Systeme ihre Daten automatisch untereinander austauschen. Dadurch vermieden Sie Zeitverluste und Fehler und verringern Ihren manuellen Arbeitsaufwand.

So kann dies in der Praxis aussehen: Für ein bestimmtes Datum gehen mehrere neue Buchungen ein. Das PMS leitet diese Information an das RMS weiter. Das RMS reagiert, indem es die Zimmerpreise für dieses Anreisedatum erhöht und sendet diese Daten sofort an das PMS und die Distributionskanäle. 

Verknüpfungen mit Business Intelligence Lösungen sind auch wichtig, da die Preisvorschläge einer Revenue Management Software auf internen und externen Daten basieren. Prüfen Sie, woher das RMS seine externen Daten nimmt, und ob dies eine verlässliche und relevante Quelle ist. Je besser die Daten sind, mit denen Ihr RMS arbeitet, desto genauer werden Ihre Geschäftsprognosen, Preisgestaltung und Berichterstattung sein. 

Art der verwendeten Daten

Die Art der Daten, die ein RMS nutzt, bestimmt, wie gut es die Nachfrage vorhersagen und Preise optimieren kann. Als erstes, sollten Sie prüfen, ob das RMS historische oder zukunftsorientierte Daten betrachtet. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Hotelbranche hat dazu geführt, dass historische Daten nicht mehr so aussagekräftig sind wie zuvor. Zukunftsorientierte Daten haben dafür an Bedeutung gewonnen, da sie eine genauere Vorhersage künftiger Umsatzchancen ermöglichen. Wählen Sie für das beste Ergebnis ein RMS, das mit historischen und vorausschauenden Daten arbeitet (z.B. allgemeines Suchvolumen und Flugsuchen). 

Schauen Sie als nächstes, ob das RMS interne oder externe Daten nutzt. Interne Informationen sind wichtig, denn Ihre bisherige Unternehmensleistung und Ihr aktueller Buchungsstand geben Ihnen eine realistische Vorstellung davon, welche Resultate Sie auch in Zukunft erzielen können. Aber auch hier gilt, dass sie derzeit nicht so aufschlussreich sind wie in der Vergangenheit. Anstatt sich ausschließlich auf interne Daten zu verlassen, brauchen Sie ein RMS, das auch den Markt als Ganzes betrachtet und Vergleichsdaten von Ihrer Konkurrenz für die Preisberechnung heranzieht. Natürlich ist es nicht ratsam, die Preisgestaltung Ihres Compsets blindlings zu übernehmen. Trotzdem bringt ein RMS, das eingehend untersucht, wie sich die Preise Ihrer Mitbewerber auf die Nachfrage nach Ihrem Haus auswirken, die besten Resultate. 

Automatisierungsgrad

Heute müssen kleinere Revenue Teams Wege finden, um mit weniger Ressourceneinsatz mehr zu erreichen. Automatisierung ist der beste Weg, dies zu schaffen. Das soll nicht heißen, dass Revenue Manager ersetzt werden sollen. Das Ziel ist vielmehr, ihnen zu helfen Zeit zu sparen, damit sie schneller bessere Entscheidungen treffen können. 

Seien Sie sich bei der Wahl Ihres neuen RMS bewusst, dass der Automatisierungsgrad von Anbieter zu Anbieter variiert. Suchen Sie die Lösung, die Ihnen gleichzeitig den höchsten Grad an Automatisierung und an Konfigurierbarkeit bietet.

Das hat einige Vorteile für Sie. Erstens sparen Sie Zeit bei der manuellen Recherche und Preisänderungen. Zweitens hilft es Ihnen schnell auf Änderung im Markt zu reagieren und somit das meiste aus jeder Umsatzchance zu machen. Jedes Mal, wenn Sie eine erneute Preisberechnung manuell anfordern oder eine Preisänderung bestätigen müssen, kostet Sie das wertvolle Zeit. Vielleicht überlassen Sie der Konkurrenz dadurch sogar Buchungen. Eine Revenue-Management-Lösung, die vollautomatische Preisaktualisierungen in Echtzeit bietet, ist die Antwort auf diese Herausforderung.

Zu guter Letzt gibt Ihnen erweiterte Konfigurierbarkeit die Möglichkeit zu wählen, ob, wann und wo Sie Ihre Zimmerpreise manuell anpassen wollen. Dies könnte zum Beispiel während einer Messe, zu einer bestimmten Jahreszeit oder sogar für bestimmte Preiskategorien (z.B. für Ihre teuerste Suite) sein. Kurz gesagt, Sie können den Automatisierungsgrad Ihres RMS an Ihre Bedürfnisse anpassen. 

Vereinbarkeit mit Ihrer Preisstrategie

Schauen Sie nun, ob Ihr potenzielles RMS über die Funktionen verfügt, die Sie zur Umsetzung Ihrer Preisstrategie brauchen. Manche RMS optimieren Preise zum Beispiel nur für die Basis-Zimmerkategorie. Raten für die anderen Kategorien werden dann mithilfe einer festgelegten Preisstaffelung aktualisiert. Das hat zwar in der Vergangenheit gut funktioniert, doch in den meisten Fällen sind Märkte heute zu dynamisch, um an diesen veralteten starren Preismodellen festzuhalten. 

Wenn Sie mehr Flexibilität wollen, entscheiden Sie sich für eine Revenue Management Software, die Open Pricing unterstützt. Ein gutes RMS versteht, dass die Nachfrage für die verschiedenen Zimmerkategorien unterschiedlich ist. Es kann diese verschiedenen Nachfrageniveaus ermitteln und dadurch den optimalen Preis für jede Zimmerkategorie bestimmen. Außerdem weiß das RMS, wie sich Preisänderungen für eine Zimmerkategorie auf die Nachfrage und Zahlungsbereitschaft für alle anderen auswirkt. All diese Erkenntnisse sind wichtig, um fortwährend optimierte Zimmerpreise zu gewährleisten.

Organisatorisches und Benutzerfreundlichkeit

Zum Schluss sollten Sie auch organisatorische Aspekte berücksichtigen. Fragen Sie den RMS-Anbieter zunächst, wie der Implementierungsprozess abläuft und wie viel Zeit er in Anspruch nimmt. 

Klären Sie auch alle Fragen rund um die Kosten des RMS. Wird die Einrichtung des Systems extra berechnet? Reicht der Einstiegsplan für Sie aus oder sollten Sie bestimmte Premium-Funktionen dazubuchen? Auch wenn Sie an Ihrem RMS nicht sparen sollten, ist eine transparente Preisgestaltung wichtig, damit Sie wissen, welche Kosten auf Sie zukommen.

Schauen Sie als nächstes, wie einfach das System in der Bedienung und Wartung ist. Ein wesentlicher Nachteil bei vielen älteren RMS ist, dass nur Personen mit hochspezialisierten Kenntnissen das System in vollem Umfang nutzen können. Das erschwert den Daten- und Informationsaustausch in Hotels und verlängert auch den Einführungs- und Einrichtungsprozess. Ein modernes System, das leicht zu bedienen ist und nahtlos mit anderen Tools integriert, fördert hingegen die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Kurz gesagt: je einfacher es ist, Ihr RMS zu verstehen und zu bedienen, desto mehr wird Ihr Team es im Geschäftsalltag nutzen. 

Ein Cloud-basiertes RMS bietet außerdem mehr Flexibilität, Zugriff von jedem Ort mit einer soliden Internetverbindung und Live-Updates. Bonuspunkte gibt es, wenn das RMS auch auf mobilen Endgeräten (z.B. Smartphones und Tablets) gut läuft und dargestellt wird. Damit kann sich Ihr Team zu Hause, im Büro oder unterwegs über jedes beliebige Gerät anmelden, solange eine Internetverbindung besteht. Jetzt, da mehr Menschen zumindest teilweise von zu Hause arbeiten, ist ein solches geräteunabhängiges System wichtiger denn je. 

Zu guter Letzt sind klare Grafiken und die Möglichkeit, Daten wie Nachfrageprognosen und Umsatzübersichten zu exportieren, wichtig. Damit sparen Sie Zeit bei der Vorbereitung von Berichten für die Chefetage und Sie können Ihre Ergebnisse leichter präsentieren. 

Jetzt sind Sie an der Reihe. Prüfen Sie, wie gut Ihr RMS in Bezug auf die fünf oben genannten Punkte abschneidet. Das ist der erste wichtige Schritt, um das für Sie am besten geeignete System zu finden. 

Einen ausführlicheren Leitfaden darüber, worauf Sie bei der Auswahl eines RMS achten sollten, finden Sie in der neuesten Ausgabe des Ultimativen Leitfadens für Revenue Management Systeme von HotelTechReport. 

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